Horizontalsperre


Horizontalsperre - versperrt der Feuchtigkeit den Weg nach oben

Eine Horizontalsperre hindert Feuchtigkeit aus dem Boden daran, im Mauerwerk aufzusteigen. In Neubauten wird standardmäßig eine Horizontalsperre, meist mit Bitumenbahnen, eingebaut. Bei älteren Gebäuden wurde vielfach auf eine Horizontalsperre verzichtet oder vorhandene Sperren sind im Laufe der Zeit undicht geworden. Ein fehlende oder undichte Horizontalsperre führt jedoch zu kapillar aufsteigender Feuchtigkeit. Feuchtigkeitsschäden, Schimmelpilzbefall und eine verschlechterte Wärmedämmung sind die Folgen.

Durch Injektionen mit speziellen Materialien kann kapillar aufsteigende Feuchtigkeit im bestehenden Mauerwerk dauerhaft unterbunden werden. Das im Niederdruckverfahren eingebrachte Injektionsmaterial (zum Beispiel Deitermann Adexin HS2) verteilt sich gleichmäßig im Mauerwerk und bildet eine neue Horizontalsperre. Die Poren werden verengt und hydrophobiert, das heißt wasserabstoßend ausgekleidet, und so die Kapillarwirkung unterbunden. Feuchtigkeit kann dann nicht mehr im Mauerwerk aufsteigen.

Auch bei größeren Hohlräumen und Fehlstellen im Mauerwerk ist die Errichtung einer nachträglichen Horizontalsperre dank eines patentierten Nass-in-Nass-Verfahrens kein Problem mehr.

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Mauerwerksanierung von Wänden bis zu 2 Metern Dicke

Stil und Anspruch regieren heute im völlig sanierten Schloß Bensberg in Bergisch Gladbach. Für gut 150 Millionen Mark wurde das ehrwürdige Gebäude zu einem 5 Sterne Luxushotel umgebaut.

Eine nicht alltägliche Situation zeigte sich an einigen Stellen der tragenden Aussenwände mit einer Wanddicke von bis zu 2 Metern. Erforderlich war hier eine beidseitige Bohrung für die Injektage bis etwa in die Mitte der Wände. Bei diesen Rahmenbedingungen entschied man sich im Rahmen der Mauerwerksanierung zur Injektage der Mikroemulsion Adexin HS 2. Größere Hohlräume und Fehlstellen verschloss man mit der Verfüllmasse Cerinol BSP im patentierten Naß-in-Naßverfahren.